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Diplomstudium

Das auslaufende Diplomstudium Pharmazie ist in drei Studienabschnitte eingeteilt und dauert mindestens neun Semester. Die einzelnen Abschnitte gliedern sich in:

– Eingangsphase (2 Semester)

– Kernphase (5 Semester)

– Spezialisierungsphase (2 Semester)

Der Studienplan beinhaltet insgesamt 223 Wochenstunden (WSt), die sich aus Pflichtlehrveranstaltungen (192 WSt), Wahlfächern (8 WSt) und freien Wahlfächern (23 Wst) zusammensetzen.

Alle Lehrveranstaltungen (LV) sind insgesamt sechs Fachbereichen zugeordnet, die im Studienplan unterschiedlich stark vertreten sind:

– Fachgebiet I       Pharmazeutische Chemie

– Fachgebiet II      Physik, Mathematik, Computer, Statistik

– Fachgebiet III     Biologie, Biochemie, Pharmakognosie

– Fachgebiet IV    Pharmazeutische Technologie

– Fachgebiet V     Pharmakologie, Medizinische Grundlagen

– Fachgebiet VI    Recht, Gesellschaftliche Aspekte der Pharmazie

Es fällt schnell auf, dass überdurchschnittlich viele LV in den Bereich der Pharmazeutischen Chemie fallen. Das ist verständlich, wenn man bedenkt, dass nahezu alle Teilgebiete der Pharmazie auf dem Wissen über Aufbau der Arzneistoffe und deren Reaktionen mit anderen Strukturen (Enzyme, Rezeptoren, Wechselwirkungen mit anderen Arzneistoffen im Körper usw.) basieren.

Das Charakteristische am Pharmaziestudium ist die Lern- und Zeitintensität, die es den Studierenden abverlangt. Viele Studienrichtungen sind sehr lernintensiv, dafür ist der Aufwand an Praktika nicht so hoch. Die Pharmazie kombiniert (un)erfreulicherweise beides. Ab dem dritten Semester besteht der Studienalltag aus Vorlesungen (vormittags), Laborübungen (späterer Vormittag bis späterer Nachmittag oder Abend) und Lernen (der mickrige Rest der Zeit).

Wie die Erfahrung gezeigt hat, ist das aber alles zu schaffen und es lässt sich daneben sogar noch ganz gut leben. Im Normalfall werden die 9 Semester nicht ganz ausreichen, um den gesamten Stoff zu bewältigen. Mit etwa 11-12 Semestern liegt man aber durchaus im Mittelfeld.

Die Studiendauer verzögert sich unter anderem auch deshalb, weil man mittlerweile aufgrund des großen Studium-Andranges der letzten Jahre bereits einige Semester auf das erste Quali-Quanti-Labor warten muss – ratsam ist es, während der Wartezeit kommende Voraussetzungsprüfungen zu absolvieren und so die Zeit sinnvoll zu überbrücken.


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