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Newsletter PIG-StV Pharmazie

Was musst du wissen? Was gibt es Neues ab WS18?

Inhaltsverzeichnis
  • NEUE Reihungskriterien
  • Ausgleichskurse 2018/19
  • Masterstudium Pharmazie
  • Pharma Recruiting Day
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Nächste Sprechstunde: 03.10.18 von 09:30 – 10:30 Uhr, NAWI-Kammerl, Harrachgasse 21 (Vorklinik)
Weitere Sprechstunden nach Vereinbarung (supp.pharmazie@gmail.com).
Die ÖH ist umgezogen! Wo findet ihr uns?
Der Weg zum “neuen” NAWI-Kammerl in der Vorklinik:

NEUE REIHUNGSKRITERIEN AB WS18!
Warum gibt es neue Reihungskriterien?
Damit das Onlinesystem der Studiengänge vom Institut der Pharmazeutischen Wissenschaften vom UGo auf das SPO-System mit WS18 umgestellt werden konnte, mussten auch unsere Reihungskriterien überarbeitet werden, da das Kriterium 5 “Durchschnittsnote der Teilnahmevoraussetzungen” der bisherigen Reihungskriterien im neuen SPO-System nicht mehr abbildbar ist.
Im letzten Studienjahr wurden mehrere mögliche Versionen in der Curricula Kommission (CuKo) diskutiert und auch ihr hattet mittels einer Umfrage die Möglichkeit eure Meinung diesbezüglich zu äußern.
Wie ihr wisst, wurden wir trotz seitenlangen Argumenten sowie dem eindeutigen Ergebnis der Umfrage gegen die PHAWI-Reihungsregelung und all unseren Bemühungen leider in der CuKo überstimmt. Auch unser eingelegtes Votum Separatum, das vor endgültigem Beschluss durch den Senat und dem In-Kraft-Treten mit WS18 noch einmal allen Senatsmitgliedern am 24.01.18 vorgelegt wurde, konnte die Professoren nicht mehr umstimmen.
Was heißt das jetzt für uns Studierende?
Jede Lehrveranstaltung des Institutes für Pharmazeutische Wissenschaften mit einer begrenzten Teilnehmerzahl wird ab WS18 nach folgenden PHAWI-Reihungskriterien gereiht:
20 % der Lehrveranstaltungsplätze werden zuerst nach dem Reihungsverfahren PHAWI 1, danach 80 % der Lehrveranstaltungsplätze nach dem Reihungsverfahren PHAWI 2 vergeben.

PHAWI 1 (20%)
  1. Stellung der Lehrveranstaltung im Curriculum (PF/GWF vor FWF)
  2. Notendurchschnitt aller Leistungen des Studiums, gewichtet nach ECTS (PF und GWF)
  3. Bisher benötigte Semesteranzahl im Studium
  4. ​Losentscheid
PHAWI 2 (80%)
  1. Stellung der Lehrveranstaltung im Curriculum (PF/GWF vor FWF)
  2. Im Studium absolvierte/anerkannte ECTS aus Pflichtfächern und Gebundenen Wahlfächern (inkl. Boni gem. Anlage 5)*
  3. Bisher benötigte Semesteranzahl im Studium
  4. Losentscheid
*inkl. Boni gem. Anlage 5 bedeutet, dass bei Masterstudierenden ein “Bonus” von 180 ECTS, die dem Bachelorstudium entsprechen, dazu gerechnet wird, damit ihre bisher erbrachten Leistungen bei der Reihung miteinbezogen werden. 

Beispiel
Am Labor “xy” können im WS18 80 Studierende aufgeteilt auf 2 Kurse teilnehmen.
ALLE Studierende (egal ob Diplom oder Bachelor/Master), die für das Labor “xy” am Ende der Anmeldefrist angemeldet sind, werden zuerst nach den PHAWI 1 Kriterien gereiht. Da 20% der Plätze nach PHAWI 1 vergeben werden, erhalten von dieser Reihungsliste die ersten 16 Studierenden einen Fixplatz. Danach werden die übriggebliebenen Studierenden nach PHAWI 2 gereiht. Da 80% der Plätze nach PHAWI 2 vergeben werden, erhalten von dieser Reihungsliste die ersten 62 Studierenden einen Fixplatz. Es kann also sein, dass jemand mit einem relativ guten Notenschnitt gerade nicht unter den besten 16 nach PHAWI 1 ist, aber dann bei der Reihung nach PHAWI 2 auch nicht unter den besten 62 Studierenden ist, weil er/sie nicht genügend ECTS hat. Man muss also entweder mit guten Noten punkten oder wie bisher mit vielen ECTS. Wie die Aufteilung der Studierenden auf die 2 Kurse erfolgt, obliegt der/dem jeweiligen LehrveranstaltungsleiterIn.
Achtung!
  • Online sind bei den Reihungskriterien nur die PHAWI 1 Kriterien angegeben, da zuerst nach PHAWI 1 gereiht wird. Jedoch nur 20% der Plätze und nicht alle.
  • Bitte beachtet, dass eine Note nur 1 Jahr ausgebessert werden kann und immer die aktuelle Note zählt. Hat man also beim ersten Antritt ein “Befriedigend” und beim zweiten Antritt ein “Nicht genügend”, zählt das “Nicht genügend”.
  • Freie Wahlfächer zählen weder bei PHAWI 1 noch bei PHAWI 2 dazu.
Wie könnt ihr euren Notendurchschnitt erfahren?
Im neuen SPO-System scheint euer Notendurchschnitt im Curriculum Support (Visitenkarte -> Studienverlauf -> Studienplan) für das gesamte Studium auf. Dieser ist gewichtet nach ECTS und wird für die Reihung  der 20% nach PHAWI 1 verwendet.
Wir werden natürlich ein besonderes Auge auf die Durchführung der Reihungen haben. Da wir aber weder Einsicht in die Reihung, noch in die Daten, Noten und ECTS der Studierenden haben, können wir nur mit eurer Hilfe auf mögliche Reihungsfehler des Systems draufkommen. Wir bitten euch, dass ihr euch bei uns meldet, falls euch etwas komisch vorkommt. Nur gemeinsam können wir sicherstellen, ob das System auch wirklich richtig arbeitet!

ENTWARNUNG: Die zur Debatte gestandenen Aufteilungen (aliquot oder 50:50) von Bachelor/Masterstudierenden und Studierenden im Diplomstudium in LVen mit begrenzter Teilnehmerzahl, kommen nicht.
Warum wurde eine solche Regelung zur Aufteilung der verfügbaren Plätze überhaupt in Erwägung gezogen?
Im Zuge der Umstellung auf das Bachelor/Master-Curriculum wurden einige Laborübungen in ihrer empfohlenen Semesterzuordnung verschoben. Daher müssen Bachelorstudierende, um ihr Studium abschließen zu können, dieselben Laborübungen absolvieren, wie Diplomstudierende erst am Ende ihres Studiums. Ein im Studium fortgeschrittener Diplomstudierender hat klarerweise mehr ECTS als ein Bachelorstudierender und so ist es für Bachelorstudierende nahezu unmöglich einen Platz in den betroffenen Laborübungen zu ergattern.  Zusätzlich hindert die 90/10-Vorziehregel*, die für die Pharmazeutischen Wissenschaften nach wie vor gilt (!), Bachelorstudierende am Weiterstudieren. Diese Umstände sind für die Bachelorstudierenden als auch für die Universität untragbar, weswegen es in Betracht gezogen wurde die „Richtlinie für die Aufnahme von Studierenden in Lehrveranstaltungen der Naturwissenschaftlichen Fakultät, die für mehrere Studien der Naturwissenschaftlichen Fakultät Pflichtlehrveranstaltungen sind“ (GZ.: 39/4-1/74 ex 2013/14) oder eine 50:50 Aufteilung der Laborplätze nach Bachelor/Masterstudierende und Diplomstudierende einzusetzen.
* 90/10 Regel: Studierende in Bachelorstudien, die bereits 90% der Pflicht-und Wahlfächer des Bachelorstudium absolviert haben können höchstens 10% des aufbauenden Masterstudiums vorziehen.
Warum haben wir uns gegen eine solche Aufteilung eingesetzt?
Wenn die Studierendenzahl die Kapazität von LVen mit beschränkter Teilnehmerzahl überschreitet, würde es die oben genannte Richtlinie vorsehen, die Aufnahme von Studierenden aliquot aufzuteilen. Das heißt, wenn sich für eine LU mit 80 Plätzen beispielsweise 100 Studierende (davon 70 Bachelorstudierende und 30 Diplomstudierende) anmelden, würden 70% der Plätze (also 56) an Bachelorstudierende und 30% an Diplomstudierende (also 24) vergeben werden. Diese Richtlinie ist aufgrund der unterschiedlichen Voraussetzungen für die betroffenen Lehrveranstaltungen und der hohen Anmeldezahlen für die Pharmazie nicht adäquat anwendbar.
Ein weiterer Vorschlag einer 50:50-Aufteilung würde Bachelorstudierende am Anfang des Studiums und Diplomstudierende am Ende ihres Studiums gravierend benachteiligen.
Da wir uns sowohl für Bachelor/Master- als auch Diplomstudierende einsetzen, ist für uns keine dieser beiden Aufteilungen in Frage gekommen. (Für eine ausführliche Argumentation und Fallbeispiele wendet euch bitte an das PIG-StV-Team)
Achtung!
Diese Aufteilungen haben nichts mit den neuen PHAWI-Reihungskriterien, die ab WS18/19 gelten, zu tun und tretennicht in Kraft.
Wie wird es Bachelorstudierenden, die im Studium schon weit fortgeschritten sind, dennoch ermöglicht ihr Studium abzuschließen ohne dass Diplomstudierende in höheren Semestern dabei die Leidtragenden sind?
In Kooperation mit den ProfessorInnen des Institutes für Pharmazeutische Wissenschaften wurde ein  Konzept erstellt, mit welchem Wartelisten effizient abgebaut werden können.
Im Zuge der Umstellung vom Diplomstudium auf das Bachelor/Mastersystem wurden – wie bereits erwähnt – einige Laborübungen in ihrer Semesterzugehörigkeit verschoben.
So wurden beispielsweise die Übungen der pharmazeutischen Technologie vom 7. Semester Diplom („Übung aus Pharm. Techno II“) in das 5. Semester Bachelor („Grundlagen der Pharmazeutischen Technologie”) vorverlegt. Um dies zu kompensieren, sind zu den 80 regulären Kursplätzen einmalig 80 Ausgleichskursplätze notwendig.
Durch diese Ausgleichskurse werden Diplomstudierende nicht noch zusätzlich am Studienfortschritt gehindert und schon weit fortgeschrittene Bachelorstudierende haben trotzdem die Möglichkeit ihr Studium abzuschließen und das Masterstudium zu beginnen. Die Ressourcen, um alle zusätzlichen Kurse gemäß dem Konzept in einem Semester/Jahr abhalten zu können, sind allerdings nicht vorhanden und wurden daher auf die Semester bis WS21/SS22 aufgeteilt. Da zusätzliche Kurse außerdem enorme Kosten verursachen, wurde unter Beobachtung der Studierendenströme der vergangenen Semester abgeschätzt, in welchen Lehrveranstaltungen aus Mangel an Studierenden (weil zu wenig Studierende die Voraussetzungen erfüllen), Plätze und somit Kosten eingespart werden können. Mit diesem Kompromiss und durch unzählige Gespräche mit ProfessorInnen unseres Institutes, konnten unsere Studiendekanin und unser Vizerektor für Studium und Lehre schlussendlich überzeugt werden,  das Konzept zu genehmigen und die oben genannten Aufteilungen der Laborplätze für die Pharmazie nicht anzuwenden.
Im Studienjahr 18/19 werden entsprechend dem Konzept in folgenden Laborübungen Ausgleichskurse angeboten:
Reguläre Kurse
Ausgleichskurse
Gesamt im WS18/SS19
LU Biochemische und bioanalytische Untersuchungsmethoden
8 Kurse
80 Plätze
2 Kurse
20 Plätze
100 Plätze
LU Labordiagnostik: Methoden der klinischen Chemie
8 Kurse
80 Plätze
4 Kurse           
40 Plätze
120 Plätze
LU Qualitätsprüfung von Phytopharmaka
8 Kurse
80 Plätze
3 Kurse
30 Plätze
110 Plätze
LU Analytik von Arzneidrogen
8 Kurse
80 Plätze
4 Kurse
40 Plätze
120 Plätze
LU Grundlagen der Pharmazeutischen Technologie
6 Kurse
80 Plätze
2 Kurse
28 Plätze
108 Plätze
Da das gesamte Konzept sehr umfangreich ist und es den Rahmen dieses Newsletters sprengen würde, wendet euch bitte mit euren Anliegen und Fragen an uns, das PIG-StV-Team. Wer weitere Infos oder eine Erklärung benötigt, kann jederzeit bei unseren öffentlichen Treffen sowie bei unserer nächsten Sprechstunde am 03.10.18 um 09:30 – 10:30 Uhr im NAWI-Kammerl vorbeischauen.

Masterstudium Pharmazie
Der Masterstudienplan Pharmazie läuft mit Wintersemester 2018/19 zum ersten Mal an. Wie alle Masterstudien umfasst er einen Arbeitsaufwand von 120 ECTS-Punkten und ist in vier Semester unterteilt. Die Semester sind modular strukturiert und umfassen sieben Module und freie Wahlfächer.
Nach Abschluss des Studiums wird den Absolventinnen und Absolventen der „Magister pharmaciae/Magistra pharmaciae“, abgekürzt Mag. pharm. verliehen. International entspricht dieser Titel dem Master of Science (M.Sc.).
Die Zulassung für das Masterstudium ist für Absolventinnen und Absolventen des Bachelors der Pharmazeutischen Wissenschaften an der Universität Graz ohne Aufnahmetest und jederzeit möglich.
Hat man den Bachelor Pharmazie an einer anderen Universität oder ein anderes gleichwertiges Studium an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung aus den Bereichen Pharmazie, Chemie oder Biowissenschaften abgeschlossen, und erfüllt die qualitativen Zulassungsbedingungen, kann man am Aufnahmetest teilnehmen.
Der Aufnahmetest findet nur einmal pro Studienjahr statt und umfasst Fragen aus den Bereichen Pharmazeutische Chemie, Pharmazeutische Technologie & Biopharmazie, Pharmakognosie, Pharmakologie & Toxikologie.
Von Seiten der Apothekerkammer ist es nicht möglich allein mit dem abgeschlossenen Masterstudium ohne vorausgehendem Bachelorstudium Pharmazie in der Apotheke zu arbeiten bzw. das Aspirantenjahr zu absolvieren.
Alle weiteren Informationen sind dem Studienleitfaden oder der Homepage der Studienvertretung zu entnehmen.

Pharma Recruiting Day 2018
Wann: 28.November 2018
17:00 CV-Check des Career-Centers
18:30  Beginn der Vorträge

Wo: HS 03.01
Zu guter Letzt möchten wir euch zum Pharma Recruiting Day einladen. Zu Besuch kommen Pharmafirmen, die euch erzählen werden was euch dort als PharmazeutIn bzw. NaturwissenschafterIn erwartet.
Davor könnt ihr euch zu Bewerbungsschreiben beraten lassen. Bringt einfach eure Bewerbung in ausgedruckter Form mit, dann bekommt ihr ganz individuell auf Situation und CV Feedback und Tipps. Natürlich ist der Pharma Recruiting Day kostenlos. Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit euch!

Wir wünschen euch einen tollen Semesterstart und ein erfolgreiches Studienjahr!

Eure PIG-StV Pharmazie Graz​